Basis Kunst und Bau – Macharten von Ost bis West

Karl-Heinz Adler, Eva Maria Gisler, Pavel Karous, Andreas Kempe, Friedrich Kracht, Sylva Lacinová, Václav Požárek, Sereina Steinemann, Hannah Weinberger, Patricia Westerholz, Frank Zitzmann
23.10.–05.12.2020 Stadtgalerie Bern

Mit Projektvorschlägen für die Schwimmhalle Neufeld von BLESS, Ryan Gander, Lori Hersberger, Renée Levi, Pamela Rosenkranz

13.11.–19.12.2020 Hochschule der Künste Bern HKB

Mit Projektvorschlägen für die Volksschule Wyssloch von Nino Baumgartner, Haus am Gern, Alain Jenzer, Florence Jung, Lang/Baumann

Mit Projektvorschlägen für die Heilpädagogische Schule Bern von Inga Häusermann, Mikhail Karikis, Rebecca Kunz, Matthias Liechti, Selina Lutz, Hinrich Sachs

Die Ausstellungsreihe Basis Kunst und Bau ist kuratiert von Ronny Hardliz (Künstler und Architekt) und organisiert von BAKUB – Verein Basis Kunst und Bau und der Stadtgalerie.

Die Ausstellung Basis Kunst und Bau – Macharten von Ost bis West steht unter der Schirmherrschaft der Botschafterin der Tschechischen Republik und wird unterstützt von Stadt und Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst Göhner Stiftung und Stiftung Temperatio.

Veranstaltungen:

Eröffnung der Ausstellung:
Do, 22.10.2020,
18 Uhr

Stadtgalerie: Rundgang durch die Ausstellung:
Do, 05.11.2020,
18 Uhr

HKB: Eröffnung erster Teil Basis Kunst und Bau an der HKB
Do, 12.11.2020,
18 Uhr

Stadtgalerie: Podiumsgespräch mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, und Kultur
Fr, 20.11.2020,
18 Uhr
Moderation: Martin Beutler

Stadtgalerie: Rundgang mit Übersetzung in Gebärdensprache
Do, 26.11.2020,
18 Uhr

Stadtgalerie: Rundgang durch die Ausstellung
Do, 03.12.2020,
18 Uhr

HKB: Eröffnung zweiter Teil Basis Kunst und Bau an der HKB
Fr, 04.12.2020,
18 Uhr

HKB: Tagung Basis Kunst und Bau
Sa, 05.12.2020,
13 Uhr
Mit Pavel Karous, Antje Kirsch, Doreen Mende, Nora Sternfeld, u.a. Moderation: Rachel Mader.

Kunst und Bau hat eine andere Permanenz, als die Kunst, die wechselnd in Ausstellungsräumen gezeigt wird. Ideell steht sie im Dialog mit ihrem architektonischen Kontext – dem Raum, dem Programm und den Menschen die sich darin bewegen – und bleibt doch an ihn gebunden. Sie setzt sich der Öffentlichkeit aus, und muss sich mit der Frage konfrontieren, was Öffentlichkeit ist, wie sie sich zusammensetzt, wen sie ausschliesst, und wie sie auf dieses sich verändernde Gefüge einwirken kann. Meist finanziert durch die staatliche oder kommunale Hand – durch einen bestimmten Prozentsatz der Bausumme – bleiben die Werke im Besitz der Allgemeinheit und damit Teil der verwalterischen Verantwortung und Fürsorge. Als Kunst, die nicht Gegenstands eines spekulativen Marktes ist und deren Wert sich dadurch einfach auf ihre Kosten reduzieren liesse, und die – ihrer Geschichte wegen – als blosse Künstler*innenförderung abgetan werden könnte, stand sie schon immer unter besonderem Legitimationsdruck. Heute kommt hinzu, dass sich der Begriff der Öffentlichkeit und der Allgemeinheit durch voranschreitende Privatisierungstendenzen, Individualisierung und Globalisierung in einer Krise oder zumindest in grundsätzlichem Wandel befindet.

Die Ausstellung Basis Kunst und Bau – Macharten von Ost bis West in der Stadtgalerie wagt den Vergleich von vergangenen mit gegenwärtigen Kunst am Bau Praktiken. Eine Auswahl von Dokumentationen, Modellen und Originalen aus den ehemalig sozialistischen Staaten der DDR und ČSSR gibt Einblick in eine umfassende Kunst am Bau Praxis, die aus heutiger Sicht reguliert erscheint, die gleichzeitig aber Kunstschaffenden sehr weitreichend Kompetenzen zur Gestaltung der «gesellschaftlichen Umwelt» gab. Demgegenüber werden Einblicke in momentan laufende und abgeschlossene Wettbewerbsverfahren von Stadt und Kanton Bern ermöglicht. Die Ausstellung soll durch die Gegenüberstellung Parallelen und Unterschiede bei den institutionellen Herangehensweisen und künstlerischen Macharten sichtbar machen. Damit schärft sie den Blick auf Kunst und Bau als ein künstlerisches Feld in Wechselwirkung von Öffentlichkeit, Politik und Architektur und sucht, wenn nicht nach Antworten, dann nach Fragen zur gesellschaftlichen Bedeutung von Kunst und Bau in Gegenwart und Zukunft.

Basis Kunst und Bau – Macharten von Ost bis West ist die zweite Ausstellung einer Reihe, die sich mit Kunst und Bau befasst, und die in der Stadtgalerie mit Basis Kunst und Bau – Gegenwärtige Praktiken der Stadt Bern 2017 ihren Anfang nahm. Während die erste Ausstellung vor allem die Verfahrensprozesse beleuchtete, die oft unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen, zeigt die zweite Ausstellung Wettbewerbsbeiträge im grösseren historischen Horizont. Erweitert wird die Reihe durch einen zusätzlichen Ausstellungsort an der Hochschule der Künste Bern mit weiteren laufenden Verfahren zu Kunst und Bau Wettbewerben in der Stadt Bern und einer internationalen Tagung zur Zukunft von Kunst und Bau.

Der erweiterte Standort der Ausstellung Basis Kunst und Bau – Macharten von Ost bis West an der HKB gibt seltene Einblicke in laufende Wettbewerbe von Kunst und Bau der Stadt Bern. Dieses Format der öffentlichen Präsentation, das vor allem für Architekturwettbewerbe üblich ist – und zu Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Diskurs beiträgt – soll damit auch für den Bereich Kunst und Bau erprobt werden. Eine Tagung zum Stellenwert baubezogener Kunst aus ehemaligen osteuropäischen Staaten für die gegenwärtige Praxis verbindet die Ausstellung in der HKB mit jener in der Stadtgalerie.

un quart pour l’art

BAKUB – Verein Basis Kunst und Bau präsentiert:

30.10.19 | eine Viertelstunde für die Kunst zwischen
17.00 und 19.00 Uhr | Volksschule Pestalozzi, Bern
Im Rahmen der Veranstaltung de 5 à 7 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins sia – Sektion Bern werden erstmals an der Volksschule Pestalozzi auch die beteiligten Kunstschaffenden ihre Kunst-und-Bau-Arbeiten vorstellen:

Einleitung
Ronny Hardliz, Präsident BAKUB, Jurymitglied

Projekterläuterung
Peter Aerschmann, Zeitkapsel, Videoinstallation
Nino Baumgartner, Erosion, Brunnen-Skulptur

Um eine Anmeldung bis 25. Oktober 2019 über die Webseite
des sia wird gebeten:
https://www.be.sia.ch/de/node/544

Weitere Infos zur Veranstaltung:

de 5 à 7 – bern

30.10.19 | 17.00 Uhr | Volksschule Pestalozzi, Bern

so wi die grosse

Begrüssung
Thomas Pfluger, Stadtbaumeister, Hochbau Stadt Bern

Projekterläuterung und Führung
Stefan Hess, spaceshop architekten gmbh
Renato Nell, Projektleiter Hochbau Stadt Bern

TreffpunktNeubau Volksschule Pestalozzi, Weissensteinstrasse 58b
3007 Bern

Ausstellung Kunst & Bau Bethlehemacker

Hochschule der Künste, Fellerstrasse 11, 3027 Bern
Di 11.09. – Fr 21.09.18

 

Abschlussausstellung des Studienauftrags Kunst & Bau für die Volksschule Bethlehemacker.

Beteiligte Kunstschaffende: Michael Günzburger, Daniel Robert Hunziker, Haus am Gern, Nadja Solari, Rahel Zaugg.

Öffnungszeiten: Mo–Fr 7.30–19.30, Sa 10.00–13.00

Eine Kooperation von HKB–Hochschule der Künste Bern, HSB–Hochbau Stadt Bern und BAKUB–Verein Basis Kunst & Bau

Partizipativer Prozess Gaswerkareal; zwei Workshops mit Themenschwerpunkt Freiraum

Offenbar ist KEINE kulturelle Nutzung des Gaswerkareals geplant: deshalb zum Workshop anmelden (schenkel@synergo.chund hingehen! 
 
Bis 17. August soll man sich zu den «zwei Workshops mit Themenschwerpunkt Freiraum» im Rahmen des «Partizipativen Prozesses Gaswerkareal» per E-Mail anmelden, zu denen das Stadtplanungsamt Bern «Interessierte am Entwicklungsprozess Gaswerkareal» einlädt (alle Zitate aus der beiliegenden Einladung, spätere Anmeldung evtl. möglich). Es geht dabei explizit auch um die «Erwartungen, welche an das Gesamtareal», also auch an die neuen Bauten, gestellt werden.
Kein anderer Entwicklungsschwerpunkt der Stadt Bern bietet sich in gleichem Mass für eine breite kulturelle Nutzung an, wie das Gaswerkareal. Die Kulturhäuser Gaskessel und Dampfzentrale, sowie die Direktorenvilla und die Alte Ryff-Fabrik mit vielen Kulturinstitutionen, Kreativunternehmen und KünstlerInnen-Ateliers, aber auch das Marzili machen dies deutlich. Ein kulturell geprägtes Gaswerkareal wäre für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern als Kulturstadt und deren Kulturszene von enormem Wert.
Dennoch wird bei der Aufzählung der künftigen Nutzungen des Areals die Kultur nicht erwähnt. Stattdessen soll «Auf dem Gaswerkareal […] ein attraktives Neben- und Miteinander von Gewerbe, Wohnen, Naturraum, Sport- und Freizeitnutzung entstehen» (Einladung), wie es in einem herkömmlichen Quartier existiert. Um aber die «besondere Identität und starke Ausstrahlung» dieses Areals zu wahren, wie es das Stadtplanungsamt möchte, muss auf die Kultur als spezifisches Merkmal des Gaswerkareals hingewiesen und ihr eine Hauptrolle in der Zukunft das Areals gegeben werden.
Jetzt besteht Handlungsbedarf. Danke für eure Aufmerksamkeit!

Was nun?

Die Campagne „Rettet Kunst am Bau!“ hat bisher über 1000 Unterschriften von Unterstützenden erhalten. Dies beweist, dass sich nicht nur die betroffenen Kunstschaffenden wehren, sondern dass wir alle — NutzerInnen, ArchitektInnen, AuftraggeberInnen, ProjektleiterInnen, PassantInnen, etc. — um den Wert von Kunst und Bau wissen und die direkt Betroffenen unterstützen.

Die Unterschriftensammlung war und ist nicht umsonst! Der Regierungsrat wird sie bei unserer Forderung, die Stimme der Betroffenen bei seiner Prüfung des Vorstosses zu berücksichtigen, nicht ignorieren können. Der letztlich zuständige Bau-, Verkehrs- und Energiedirektor Christoph Neuhaus hat sich an der Grossratsdebatte grundsätzlich positiv und fachkundig zu Kunst und Bau geäussert. Wir werden ihm unsere Forderungen bezüglich der Umsetzung des Postulats überzeugend und nachdrücklich darlegen.

Die Unterschriften geben uns auch wichtigen Rückhalt bei der Prüfung der beiden Optionen, a) eines eigenen Vorstosses im Grossen Rat, und b) einer Volksinitiative.

Entscheidung des Grossen Rats des Kantons Bern

Die Motion „Kunst am Bau“ mit Vernunft von Lars Guggisberg wurde im Grossen Rat des Kantons Bern verhandelt. Nach einer angeregten Debatte wurde wie folgt abgestimmt:

Ueberweisung der Motion als Postulat (abgeschwächte Form):
95 Ja
55 Nein
2 Enthaltungen

Transfer der Finanzierung in die Erziehungsdirektion:
44 Ja
101 Nein
4 Enthaltungen

Das bürgerliche Parlament des Kantons Bern  hat das Ansinnen der SVP in abgeschwächter Form als Postulat überwiesen. Es wird nun überprüft, in welcher Weise künftige Mittel eingespart werden können. Bürgerliche Politiker (verwende bewusst die männliche Form) äussern sich dahingehend, dass „Kunst am Bau“ grundsätzlich zu teuer, teilweise unverständlich sei und nicht wahrgenommen werde. „Kunst am Bau“, als gestalterischer Mehrwert bei öffentlichen kantonalen Bauten, wird nun weiter unter Druck geraten. Obgleich die Mittel für „Kunst am Bau“ im Vergleich zum kant. Haushalt einen verschwindend kleinen Anteil ausmachen, seit 2012 unverbindlich sind und stetig sanken, ist Kunst als freie Äusserung und Stellungnahme gefördert mit öffentlichen Mitteln zunehmend unerwünscht.

Kunst gehört zum Bau wie das Dach über dem Kopf

 

Schon zu prähistorischen Zeiten in den Grotten von Lascaux oder Altamira gehörte Kunst genauso notwendig zum Bau wie das Dach über dem Kopf. Es ging damals wie heute nicht um die Erfüllung eines Zwecks, sondern um das gewahr werden von Freiheit. Eine Gemeinschaft lässt Kunst in ihrem Lebensraum entstehen, da sie die paradoxe Gewissheit braucht, dass alles immer auch anders sein könnte. Poetry makes nothing happen… durch Kunst überleben wir.

Ronny Hardliz

öffentliche Statements zur Kampagne „Rettet Kunst am Bau“

Jürg Schweizer. Architekturhistoriker. …weil ich meinen Enkelkindern nicht nur Verkehrsanlagen, Verwaltungsbauten und gesichtslose Agglomerationen hinterlassen möchte, sondern auch Objekte, die zeigen, dass das Schöpferische im früheren 21. Jh. nicht ganz ausgestorben war.

 

Hannes Zaugg Graf. Vizepräsident Grosser Rat Kanton Bern. Mit Kunst am Bau kriegt man für wenig Geld Identität und Heimat.

 

Remo Galli. alt Nationalrat CVP Dr. h.c. Kunst am Bau muss ein „Zwang“ bleiben, gibt eine Chance, Kultur und Umgebungsgestaltung zu optimieren und ein Merkmal zu schaffen.

 

Marina Belobrovaja. Künstlerin, Dozentin. Kunst und Bau ist einer der wenigen demokratischen, da allgemein zugänglichen Formate, in denen Kunst in die Gesellschaft wirken kann. Kunst braucht diese Öffentlichkeit und verfügt zugleich über die besondere Möglichkeit, diese immer wieder herzustellen. Und Öffentlichkeit ist die Grundbedingung einer Gesellschaft, die sich als Demokratie versteht.

 

Michèle Lechevalier. Chargée des affaires culturelles. Il est essentiel pour notre patrimoine d’avoir ce pourcent culturel.

 

Dorian McCarthy. Architekt. Save the art.

 

Urs Zurlinden. Stadtratspräsident Langenthal. Kunst macht den öffentlichen Raum einzigartig.

 

Poretti Gianni. Artista. Senza arte non c’è vita, arte è espressione vitale dell’umano.

 

Christoph Doswald. Arbeitsgruppe Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Zürich (Präsident). Oeffentliche Kunst schafft Gesellschaft.

 

George Steinmann. Bildender Künstler und Musiker. Kunst ist eine Treiberkraft.

 

Thomas Kaeppeli. Architekt. Kunst bereichert die Architektur.

 

Jacqueline Strauss. Direktorin Museum für Kommunikation. Kunst am Bau ist nicht die Kirsche auf der Torte, sondern das Backpulver im Teig.

 

Thomas Pfister. Kulturvermittler. Weniger Lust, weniger Kultur, weniger Bildung, weniger Zivilisation? Wollt ihr das wirklich? Der Preis dafür könnte uns teuer zu stehen kommen!

 

Stefan Jordi. Grossrat. Wie würde wohl das Berner Münster heute aussehen, wenn keine „Kunst am Bau“ realisiert worden wäre?

 

Hans Läubli. Geschäftsleiter Suisseculture. Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele (Pablo Picasso).

 

Enrico Luisoni. Präsident Berufsverband visuelle Kunst BS/BL. Auch in BS/BL geht dieser Kampf schon lange!

 

Johannes Stückelberger. Kunsthistoriker, Dozent Universität Bern, Theologische Fakultät. Ohne Kunst im öffentlichen Raum würden unsere Städte und Dörfer trist aussehen. Kein Figurenspiel am Zytglogge. Kein Tinguelybrunnen in Basel. Kunst im öffentlichen Raum ist Ausdruck einer lebendigen Gemeinschaft. Der Staat hat einen Auftrag, Kunst zu fördern.

 

Antonio Bauen. Grossrat. Kunst am Bau bereichert unsern Lebensraum, regt zum Denken zum Lachen zum Staunen an.

 

Patrick Thurston. Architekt. Kunst und Bau sind ein Ganzes das unteilbar ist wie unser Leben. Baukunst braucht Auseinandersetzung mit dem Gebrauch, dem Nützlichen wie auch mit allem was gemeinhin nutzlos ist, deshalb weil wir Menschen letztlich sinnliche Wesen sind und alles in uns auf Beziehung angelegt ist: da kann Kunst und Baukunst uns helfen aus reinem zweckenden hinaus und zu öffnen für die Weite. Sparen kann man bei all den Beratern und Expertisen! Nicht selten Mandate aus mangelnder Risikobereitschaft und Entscheidungslust der betroffenen Stellen. Bauen und Kunst braucht Mut und mutige Leute, auf allen Ebenen.

 

Ka Moser. Bildende Künstlerin. Kunst und Bau ein Menschenrecht.

 

Stefano Spinelli. Fotografo. Non meno ma più sostegno alla cultura! Meno tagli all’educazione, alla socialità, alla salute pubblica.

 

Carmen Perrin. artiste plasticienne. faire des économies sur l’interaction entre l’art, l’architecture et l’espace public, c’est une erreur car l’espace public a besoin de ces piqûres de rappel que sont les regards sur le monde des générations d’artistes qui se succèdent.

 

Esther Maria Jungo. Kunsthistorikerin. élémentaire comme l’eau et l’air pour vivre.

 

Josef Felix Müller. Präsident visarte Schweiz. Kunst ist geistige Nahrung.

 

Christian Kathriner. Privatgelehrter. Im Namen der Vernunft gesellschaftliche Minderheiten untergraben? Ganz toll, aber diese Vernunft könne Sie für sich behalten.

 

Romuald Etter. Künstler. Kunst im öffentlichen Raum ist eine notwendige Konfrontation in einer offenen Gesellschaft.

 

Bruno Sommer. Schulleiter/Künstler. Kunst IST Freude am Leben!

 

Sabine Hahnloser. Geschäftsleitung. Kunst – soviel wie möglich- überall – immer.

 

Martin Woodtli. Graphic Designer. Kunst bildet Identität und somit einen Teil unserer Heimat.

 

Daniela de Maddalena. Kunstschaffende. Die Stärkung der kulturellen Vielfalt und Ausdrucksweise stärkt schlussendlich die kulturelle Identität. Damit werden auch Ängste vor dem Fremden abgebaut!! Starke Kultur = starkes Land!!!

 

Frauke Bensel. Selbst. Architektin, pensioniert. Siehe Geländer-Foto: Was wären wir heute ohne unsere Vergangenheit? Das muss weitergeführt werden!

 

Françoise Verdonf. Lieber Ausgaben für Kunst am Bau anstatt für Kampfjets!!

 

Christoph Grupp. Grossrat. Wer etwas auf sich hält, verziert seine Gebäude seit Jahrtausenden: Bauernhäuser ebenso wie Paläste.

 

Yvonne Hausammann. Dipl. Architektin ETH. Kunst ist Leben.

 

Bernhard Rösch. Kulturinformatiker. Wir brauchen die Kunst, um nicht am Vernünftigen zugrunde zu gehen.

 

Markus Spycher. Pensionist. In meinem Wohnquartier gibt es ein geglücktes Beispiel für Kunst am Bau: Ich meine den ‚PEGASUS‘ an der Nordfassade des Weltpostgebäudes im Egghölzli. Er erinnert mich an die Zeit, als Pferde Postkutschen durch die Lande zogen.

 

Isabelle Krieg. Bildende Künstlerin. Kunst gibt Halt und Orientierung, auch im öffentlichen Raum.

 

Jutta Strasser. Architektin. „Kunst hilft denken, handeln und fühlen“! Wir brauchen sie in unserer Gesellschaft, dringend!

 

Manuel Ort. Grafiker. Kunst ist das Leben selbst!

 

Ulrich Fakhreddine. Künstler. Lieber Geld für Kunst ausgeben als für Krankenkassen Public Relations und Werbetelefoniebelästigung.

 

Jürg Orfei. Zeichenlehrer. Wenn Kunst als Dekoration der Architektur verstanden wird, sind wir vielleicht schon zu weit von der Gewissheit entfernt, dass beide Disziplinen untrennbar gedacht werden müssen – Essenz, Anstoss, Freiraum, gedankliches Refugium: Architektur braucht Kunst, Architekten brauchen Künstler, Kalkulierende Nutzer brauchen unkalkulierbar Unnützes.

 

Enrico Bartholdi. Designer. Was wäre die Welt, die Menschheit ohne Kunst…?

 

Jürg Rüedi. Pensioniert. Kunst am Bau vor Viehschauplätzen.

 

Angelo Cioppi. Leiter Bauprojektmanagement. Ein Stück Kultur würde verloren gehen.

 

Edith S. Ambühl. Künstlerin. Kunst am Bau = kulturelle wertvolle Symbiose, direkte Konfrontation/Auseinandersetzung mit dem Publikum.

 

Roland Hitz. Architekt BSA /SIA, Büroinhaber. So nicht!

 

Peter Meier. Bauingenieur. Kunst am Bau fördern.

 

Alan Romano. Grafiker. Kunst braucht Präsenz, damit sie uns inspiriert und auf unsere Seele wirkt.

 

Johannes Saurer. Architekt BSA. Kunst bereichert das Leben.

 

Martin Sturm. Architekt BSA. Kunst und Bau sind eine Einheit und Ausdruck einer Haltung, die wir Kultur nennen.

 

Oliver Ziltener. IT Teamleiter. Gegen den standard Bauwahn.

 

Doris Naef. Kunstschaffender. Immer bei öffentlichen Gebäuden min. 1% einplanen.

 

Bernhard Kiener. Künstler. Immer wieder ein Teil, der der Seele gut tut.

 

Sadhyo Niederberger. Künstlerin/ Kuratorin. Kunst und Architektur spiegeln unsere kulturelle Identität.

 

Elisabeth Stalder. Malerin /Wandbilder. Überlebenswichtig.

 

Barbara Bucher. Textildesignerin und Dozentin. Kunst am Bau beeinflusst unseren Alltag. Sie gestaltet die Atmosphäre in der Umgebung mit, in der wir leben.

 

Urs Martin Traber. Bildhauer. kunst am bau ist extrem wichtig, da es die architektur zu unterstützen und immer auch ein zeitzeugnis ist.

 

Toni Möri. Fachlehrer Kunst & Design, Künstler. Wenn ich durch die Stadt Bern laufe und mir vorstellen würde, dass alles Bildhafte an den Häusern und Lauben entfernt wäre, käme dies einem kulturellen Holocaust gleich.

 

Samuel Eugster. Künstler. Unsere Werte erhalten und mehren. Wenn wir Bilder haben, sind wir reich!

 

Conny Wagner. Künstlerin. Geistige Freiheit ist dort sichtbar, wo sie auf eine Projektionsfläche trifft.

 

Ursula Hirsch. Bildhauerin. ohne Kunst ist das durchatmen schwer.

 

Daniel Zahner. Fotograf. so nicht!!!

 

Wilfried von Gunten. Galerist. Kunst am Bau, Kunst in der Öffentlichkeit ist einer der wichtigsten Pfeiler unserer Gesellschaft.

 

Monika Dillier. Künstlerin. Mehr Kunst weniger Waffen.

 

Petra Sulzervon der Assen. Künstlerin. Kunst am Bau eher aufstocken, als abbauen!!

 

Cuno Müller. Kunstmaler. Jeglicher ART Kunst ist ein Bestandteil von uns Menschen.

 

Werner Zemp. Designer Künstler. Die Kunst ist eine sehr öffentliche Angelegenheit und Gegenstand eines sehr allgemeinen Interesses. Zitat

 

Gualtiero Guslandi. Vis. Künstler. Ich erlebe genau diesen SchildbürgerStreich an meiner KaB-Arbeit im Kantonsspital Luzern. Mit der PseudoPrivatisierung von öffentlichen Institutionen werden frühere Regierungsbeschlüsse bezügl. Kunst am Bau „entsorgt“.

 

Bea G. Leitung Marketing & Event. „Kunst am Bau“ ist für alle Menschen gleichermassen da. Sie bewegt, stosst an und regt vielfältige Diskussionen in der Gesellschaft an.

 

Bettina Grossenbacher. Visuelle Künstlerin. Kunst und Bau ist ein Muss.

 

Ulrich Wälti. Rentner. Nach dem unverfrorenen Sozialabbau ist jetzt offensichtlich der Kulturabbau an der Reihe. Wie weit will es die bürgerliche Mehrheit noch treiben?

 

Magda Schneider Kiszio. Malerin. ich unterstütze die Kunst, sie ist wichtig.

 

Charlie Schluchter. Künstler & Rentner. Einsam wäre der Mensch ohne die Kunst am Bau.

 

Guido Nissbaum. Für mehr schönen Widerstand, gegen hässlichen Unverstand.

 

Cécile Stadelmann. Visuelle Künstlerin. Kunst erweitert den Blick auf das Leben.

 

Monika Sigrist. Co-Präsidentin WEKO visarte zentralschweiz. Kunst und Bau bringt Mehrwert für alle. Ein Kanton trägt mit seiner Vorbildfunktion eine besondere Verantwortung – auch für die Kunst.

 

David Stampfli. Grossrat. Ohne Kunst verlieren Bauten Stück weit ihre Seele.

 

Christopher Oeschger. Berater. KaB öffnet die Augen und den Verstand.

 

Pt (Peter) Whitfield. Kunstmaler. Kunst am Bau wird immer wichtiger im Bezug auf der Gestaltung von Solarpenells.

 

Andreas Bachmann. Grafikdesign. Die SVP zeigt mal wieder Gesicht… eine hässliche Fratze.

 

Urs B. Roth. Künstler / Architekt. Kunst am Bau ist unabdingbar!

 

Manfred Vänçi Stirnemann. Künstler. als ehemaliger dozent an der HSLuzern im bereich kunst & design ist es mir ein anliegen, dass jeder weitere abbau von kunst- und kulturförderung verhindert wird. kunst ist und bleibt eine wichtige grundlage des zivilisierten zusammenlebens.

 

Eve Monnier. Artiste, l’art c’est la connaissance.

 

Sarah Gabi. Grossrätin. Kunst im Alltag, v.a. auch als historisches Gedächtnis braucht ihren Raum.

 

Irène Meister. Grafikerin. Die Kunst spricht auch die Sinne an…

 

Monika Bünter. Psychologin FSP. Kunst wischt den Staub von der Seele.

 

Marinka Limat. Künstlerin. L’art fait partie de nous. Au plus profond de notre être. Von unserer Kultur. Es ist so.

 

Hans Jörg Bachmann. Künstler. Kunst am Bau hat in Europa eine jahrtausendalte Tradition. Profan- und Sakralbauten zeugen vom Reichtum unserer Kultur. Nun möchte eine politische Gruppierung diese Tradition plötzlich abbrechen. Absurd!

 

Hans Tobler. Chemiker in Pension. Die Welt wird arm ohne Kunst.

 

Karin Meier Arnold. Künstlerin. Kunst am Bau lädt ein, andere Blicke auf das Gewöhnliche zu wagen und neue Denkweisen zu erforschen. Sie fördert die Toleranz, die Auseinandersetzung und das Gespräch.

 

Roger Levy. Kunstschaffender. Kunst ist Teil der gesellschaftlichen Identität.

 

Marianne Theis. Bildende Künstlerin. Das darf nicht geschehen, öffentliche Kunst braucht es überall, es ist das Bild welches gegen aussen wirkt.

 

Sibylle Völkin. Visual Artist. Wer mit Vernunft – dem wesentlichen Mittel geistiger Reflexion – ausgestattet ist, lehnt die Motion „Kunst am Bau mit Vernunft“ ab.

 

Walter Eigenheer. Visueller Künstler/Zeichnungslehrer. Als hätten die SVP Politisierenden nichts gescheiteres zu tun?

 

Anna Maria Bauer. Plastikerin. Wo künstlerischer Ausdruck fehlt, entsteht kulturelle Verarmung.

 

Olivia Wiederkehr. Künstlerin. Kunst ist Kultur und Identität – gehört in die Öffentlichkeit.

 

Andreas Schneider. Künstler. …für eine breit abgestützte Kunst und Kultur!

 

Ursula Pauli. Architektin. Ohne künstlerisch-gestalterische Objekte am Bau, oder bei öffentl. Bauten, Quartiere, Bahnhöfe, oder öffentl. Plätze , verkommt unser Lebensraum zur unpersönlichen Steinwüste. Erholung ist dann ausgeschlossen. Der Mensch ist nicht nur ein ,,Arbeitsmensch,, er ist auch ein Lebewesen, dessen Sinne und Herz Bereicherung braucht, um seine positiven Seiten entfalten zu können. Kunst, Kultur, Design sind Werte die unser Leben ausmachen. Dies nehmen wir einmal ,,mit,,. Und nicht Geld. Oder ,,gespartes,, Geld. Schönheit beflügelt uns. Auch im Alltagsleben. In unserer Wohnkultur und Umgebung.

 

Ursula Baur. Beruflich. Das sollte selbstverständlich sein, Kunst gehört zum Alltag!

 

Marc Haltmeyer. Künstler/ Kunstlehrer in Wien. Wir finden es wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler aus der Schweiz, aber auch die ausländischen Künstler in unserem Land und auch die international tätigen Künstler und Künstlerinnen weiterhin ein Betätigungsfeld im öffentlichen Raum haben und somit ihren Beitrag zu einer lebenswerten Stadt lebenswerten Umgebung leisten können. Deshalb ist es ein Zeichen der Solidarität der politisch Tätigen ihren Künstlerinnen und Künstlern weiterhin dieses Schaufenster zu ermöglichen und zu schützen und deshalb auch keine Beiträge der privaten und öffentlichen Bauunternehmen zu kürzen!

 

Stefanie Graf. Tagesmutter. Wäre schade.

 

Marietta Gullotti. Malerin. Kunst am Bau ist wichtig!

 

Erika Meris Schüpbach. Kunstschaffende und Kulturvermittlerin. „Kulturelle Teilhabe für alle!“- & „Perspektivenwechsel“.

 

Dino Rigoli. bildender künstler. kunst am bau ist nicht einfach nur die konfitüre auf dem butterbrot – sie ist das brot selber!

 

Brigitte Gross Rigoli. Hochschuldozentin. Freie Kunst im öffentlichen Raum stärken!

 

Pierrette Hurni. Sekretariat visarte.bern. Lächerlich winzige Einsparung mit desaströser Wirkung!

 

Gisella Sutter. Freischaffende Kunst und Architektur gehören zusammen.

 

Flurina Hack. Künstlerin. Kunst ist unverzichtbar und muss öffentliche sichtbar bleiben.

 

Ernst Steiner. Innendienstleiter. Was wäre das Berner Münster ohne Kunst am Bau?

 

Dieter Mathys. CEO. Klar dagegen.

 

Daniel Friederich. Dozent/Geschäftsleiter. Kunst gehört zu den Grundelementen des Lebens!

 

Rudolf Schwyn. Kunstschaffender / Dozent. Kunst am Bau ist schon seit Jahrhunderten ein wesentlicher Anziehungs- und Inspirationspunkt von Orten.

 

Philipp Burkard. Leiter Science et Cité. Kunst am Bau ist auch Bau an der Kunst.

 

Hans Gilgen. visueller künstler. Ja zur Kunst am Bau.

 

Bernhard Huwiler. Künstler. Eine Gesellschaft ohne Kunst und Kultur ist eine verarmte Gesellschaft. Ein Staat der an der Kultur spart riskiert die Verarmung. Eine vielfältige Kultur ist Zeichen einer Vielfältigkeit und Reichhaltigkeit einer Region. Dies trifft insbesondere auch für den Kanton Bern mit den vielfältigen Sprach- und Kulturräumen zu. Mit Stolz wollen wir diese Vielfalt auch in Zukunft fördern und zeigen.

 

Esther Maria Bünter. Choreografin / Tänzerin. Kunst tut allen Herzen gut!!

 

Beat Oesch. Informatiker. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass Künstler von der öffentlichen Hand unterstützt werden und ihre Werke der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Madeleine Mosimann. Ärztin. Kunst gehört zur Seele der Gesellschaft.

 

Kate Burgener. Künstlerin / Studienleitung. Es ist sehr bedenklich in welchem Tempo, sei es im Kunstbereich oder in der Bildung, die Umverteilung fortschreitet. Wehren wir uns endlich. Danke für die Petition.

 

Marcina Bünter. Tanztherapeutin / Malerin. gutes Kulturförderungsinstrument.

 

Daniel Maeder. Geschäftsführer Pensionskasse CoOpera Sammelstiftung PUK. Kunst ist die edelste Bildung des Menschen!

 

Benjamin Dodell. Zentralvorstand visarte.schweiz. Eine wichtige Sache!

 

Werner Wynistorf. Verkaufsleiter. Reduktion der Kunst ist Armut.