Partizipativer Prozess Gaswerkareal; zwei Workshops mit Themenschwerpunkt Freiraum

Offenbar ist KEINE kulturelle Nutzung des Gaswerkareals geplant: deshalb zum Workshop anmelden (schenkel@synergo.chund hingehen! 
 
Bis 17. August soll man sich zu den «zwei Workshops mit Themenschwerpunkt Freiraum» im Rahmen des «Partizipativen Prozesses Gaswerkareal» per E-Mail anmelden, zu denen das Stadtplanungsamt Bern «Interessierte am Entwicklungsprozess Gaswerkareal» einlädt (alle Zitate aus der beiliegenden Einladung, spätere Anmeldung evtl. möglich). Es geht dabei explizit auch um die «Erwartungen, welche an das Gesamtareal», also auch an die neuen Bauten, gestellt werden.
Kein anderer Entwicklungsschwerpunkt der Stadt Bern bietet sich in gleichem Mass für eine breite kulturelle Nutzung an, wie das Gaswerkareal. Die Kulturhäuser Gaskessel und Dampfzentrale, sowie die Direktorenvilla und die Alte Ryff-Fabrik mit vielen Kulturinstitutionen, Kreativunternehmen und KünstlerInnen-Ateliers, aber auch das Marzili machen dies deutlich. Ein kulturell geprägtes Gaswerkareal wäre für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern als Kulturstadt und deren Kulturszene von enormem Wert.
Dennoch wird bei der Aufzählung der künftigen Nutzungen des Areals die Kultur nicht erwähnt. Stattdessen soll «Auf dem Gaswerkareal […] ein attraktives Neben- und Miteinander von Gewerbe, Wohnen, Naturraum, Sport- und Freizeitnutzung entstehen» (Einladung), wie es in einem herkömmlichen Quartier existiert. Um aber die «besondere Identität und starke Ausstrahlung» dieses Areals zu wahren, wie es das Stadtplanungsamt möchte, muss auf die Kultur als spezifisches Merkmal des Gaswerkareals hingewiesen und ihr eine Hauptrolle in der Zukunft das Areals gegeben werden.
Jetzt besteht Handlungsbedarf. Danke für eure Aufmerksamkeit!

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